Please turn your phone!
Patrick Möstl




Schneechaos hat die Steiermark und Österreich fest im Griff


Landesfeuerwehrverband Steiermark

Heftige Schneefälle haben in der Steiermark in der Nacht auf Freitag zu massiven Verkehrsbehinderungen und Straßensperren geführt. Aufgrund der angespannten Lage und zahlreicher umstürzender Bäume wurde für besonders betroffene Regionen der Handy-Alarm „AT-Alert“ ausgelöst. Die Landeswarnzentrale ruft die Bevölkerung dazu auf, unnötige Autofahrten zu vermeiden und aus Sicherheitsgründen möglichst zu Hause zu bleiben. Leiter des Katasrophenschutzes des Landes Steiermark Harald Eitner:

Mit Stand 09:30 Uhr wurden im Einsatzleitsystem der steirischen Feuerwehren bereits 858 Einsätze registriert, 374 Feuerwehren stehen im Einsatz, rund 2.600 Feuerwehrmitglieder sind landesweit gefordert. Besonders betroffen sind die Bereiche GU, LB, FB, DL, RA, FF, HB und WZ, wo es zu zahlreichen Einsätzen wegen hängengebliebener Fahrzeuge, Verkehrsunfällen sowie durch Schneebruch umgestürzter Bäume auf Fahrbahnen und Stromleitungen kommt. Zudem sind infolge der massiven Schneelasten und beschädigter Leitungen derzeit rund 30.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen. Bei einem Telefonat mit dem Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark, BFR Thomas Meier, wurde jedoch mitgeteilt, dass sich die Einsatzzahlen inzwischen weiter erhöht haben. 

Das Rote Kreuz Steiermark, der Landesfeuerwehrverband Steiermark sowie der Katastrophenschutz Steiermark rufen daher eindringlich zur Vorsicht und Eigenverantwortung auf. Die Bevölkerung wird ersucht, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden, aktuelle Verkehrsmeldungen zu beachten und den Anweisungen der Einsatzorganisationen unbedingt Folge zu leisten, um die Einsatzkräfte in dieser angespannten Lage bestmöglich zu unterstützen. Harald Eitner: