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Platte der Woche: Weezer - Weezer (Gold Album)


Foto: Warner Music

Weezer sind sowas wie ein alter Bekannter. Eigentlich weiß man gar nicht mehr so recht, warum man sich kennt und wie man sich einst kennengelernt hat. Gefühlt war da halt einfach immer irgendwer da. Sicher: Die Qualität der einzelnen Outputs über die Jahrzehnte war und ist schwankend, aber wer seit Beginn der 1990er aktiv und noch immer im Musikgeschäft erfolgreich ist, der hat zumindest nicht alles falsch gemacht.

Der jüngste Output von Weezer ist bereits das 20. Album der Band, zuletzt hatte man 2022 unter dem Titel "SZNZ" jeder der vier Jahreszeiten ein eigenes Kapitel gewidmet und entsprechend jeweils ein Minialbum abgeliefert.

Vier Jahre später meldet sich das Quartett wieder zurück. Geschrieben worden sind die neuen Songs, wie man so hört, wieder im Proberaum der Band, irgendwo im Orange County. Was den Sound angeht, so hat man auf die Dienste des schwedischen Produzenten Klas Ahlund zurückgegriffen. Er ist unter anderem für seine Zusammenarbeit mit Ghost bekannt. Außerdem hat man auch Kenneth Blume kontaktiert, der "eine brutale, raue Energie" eingebracht hat, wie verlautbart wurde.

Keine Sorge, Weezer sind auch im Jahr 2026 noch Weezer - und das nicht nur, weil das neue Werk wieder mal keinen offiziellen Titel hat, sondern als "Gold Album" in die Diskographie der Formation eingeht. Ein gewisses Augenzwinkern und eine Leichtigkeit, dazu das gewohnte Gespür für eingängige Melodien: "... get the people what they want...", singt Frontmann Rivers Cuomo so schön in "C.E.O." Dem ist nichts hinzuzufügen.