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Artist of the Week: Roosevelt


Kinder, wie die Zeit vergeht: Auch schon wieder zehn Jahre ist es her, dass Roosevelt mit seinem selbstbetitelten Debütalbum auf sich aufmerksam gemacht hat. Der in Köln ansässige Produzent und Songschreiber, der eigentlich Marius Lauber heißt, hat schon damals gezeigt, dass er es versteht, Einflüsse aus Disco und House mit einem Gespür für zeitgemäße Sounds zu kreuzen und daraus ein bekömmliches, aber auch durchaus eigenständiges Werk zu kreieren.

Von einem Stück wie "Sea" über "Night Moves" oder auch "Moving On" bis hin zu "Small Hours": Pulsierende Club-Energie trifft auf melancholische Momente, Musik, die zum Tanzen einlädt, die aber auch ihre verträumten Parts hat.

Der Erfolg des Albums hat dem damals noch sehr jungen Artist nicht nur Charts-Erfolge in Deutschland, in den Niederlanden, in Österreich sowie in England und in den USA beschert, er ist in der Folge auch immer wieder für Remixes angefragt worden: Taylor Swift, Chvrches oder auch Glass Animals haben dafür bei ihm angeklopft.

Zum zehnjährigen Jubiläum der Veröffentlichung ist "Roosevelt" jetzt nochmal neu aufgelegt worden: In einer streng limitieren Auflage von 1.000 Stück gibt es das Ganze als Doppelvinyl, und natürlich, wie es sich heutzutage gehört, auch digital. Es wurden jeweils sieben bzw. neun Bonustracks draufgepackt.