Die offene Jugendarbeit steht derzeit vor großen Herausforderungen, insbesondere durch finanzielle Kürzungen und strukturelle Veränderungen. In vielen Regionen kommt es zu Einsparungen, wodurch Angebote reduziert oder ganz eingestellt werden müssen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Unterstützung, was die Bedeutung stabiler und zukunftsorientierter Lösungen noch verstärkt. Der NEOS-Klubobmann Niko Swatek:
Im oberen Murtal zeigt sich die Situation besonders angespannt, da Kürzungen und strukturelle Unsicherheiten bestehende Angebote gefährden und damit wichtige Anlaufstellen für junge Menschen wegfallen könnten. Der Geschäftsführer des Psychosozialen Netzwerkes PSN und Träger von Streetwork Murtal, Murau und Liezen Gregor Hoffmann:
Auch in Leibnitz ist die Lage angespannt: Ende 2025 wurde das Jugendzentrum WAVE nach 14 Jahren aufgrund von Sparmaßnahmen der Stadtgemeinde und ohne weitere Begründung geschlossen. Die Räumlichkeiten stehen seither leer und dürfen nicht genutzt werden, wie Martha Ortner, Psychotherapeutin, und Max Prattes, diplomierter Jugend- und Soziokulturarbeiter, berichten. Sie setzen sich weiterhin für den Erhalt der offenen Jugendarbeit ein und haben dafür den Verein OJAS gegründet:
Mit einem Appell richtet man sich zudem an die heimische Landesregierung: