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Bettina Janach


Antonia Fabian


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Erste Ergbenisse zum Tod der 34-jährigen Tillmitscherin


Nach dem Verschwinden einer 34-jährigen Tillmitscherin haben die Polizei Steiermark und die Staatsanwaltschaft Graz bestätigt, dass die sterblichen Überreste der Abgängigen aufgefunden wurden. Ein 30-jähriger Tatverdächtiger, ein Beamter der Spezialeinheit Cobra, legte am Dienstag ein Teilgeständnis ab und führte die Ermittler zum Fundort.

Die sterblichen Überreste wurden in einem Waldstück in der Südoststeiermark, in einem Erdgraben nahe dem Wohnort der Eltern des Beschuldigten, entdeckt. Tatortbeamte und Forensiker nahmen umgehend die Spurensicherung auf. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine Abgängigkeitsanzeige der Mutter am 10. Jänner in Leibnitz. Die erste Nachschau in der Wohnung der 34-Jährigen ergab zunächst keine Hinweise auf eine strafbare Handlung. Im Zuge umfassender Umfelderhebungen geriet jedoch ein 30-jähriger Mann in den Fokus der Ermittler. Dieser machte von Beginn an sehr widersprüchliche Angaben zu seinem letzten Kontakt mit dem Opfer.

Während der Beschuldigte zunächst angab, seit Dezember keinen Kontakt mehr gehabt zu haben, ergaben Auswertungen und Zeugenaussagen ein anderes Bild. Auch zum Verbleib des Mobiltelefons der Frau machte er mehrfach wechselnde Angaben. Erst nach Konfrontation durch die Ermittler erklärte er, das Handy zuletzt bei sich gehabt und aus dem fahrenden Auto geworfen zu haben. Intensive Suchaktionen entlang der von ihm genannten Strecken blieben bislang ohne Erfolg.

Aufgrund der Widersprüche übernahm das Landeskriminalamt Steiermark die Ermittlungen. Der Mann wurde festgenommen und in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Über ihn wurde Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Mordes verhängt. Hinweise auf weitere Tatbeteiligte liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen dauern an, weitere Details werden aus Rücksicht auf die Angehörigen vorerst nicht bekannt gegeben.

Hilfe in Krisensituationen:
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