Please turn your phone!
Patrick Möstl




Wohnen der Zukunft: Zwischen Miete und Eigentum


Wie sieht die Zukunft des Bauens und Wohnens in der Steiermark aus? Mit dieser Frage hat sich vergangene Woche der ImmobilienSektor Steiermark bei seinem Sommergespräch in Gamlitz beschäftigt. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die Frage, wie Wohnen künftig wieder leistbarer werden kann. Denn die Kosten für die Schaffung von Wohnraum sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen und gerade für junge Menschen wird der Traum von der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus immer schwieriger.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Bau- und Immobilienbranche sowie der Politik wurde deshalb nach Lichtblicken für die Zukunft gesucht: Welche Perspektiven braucht es, wie kann Eigentum wieder leistbarer werden und wo können Förderungen, einfachere Verfahren und neue Wege beim Bauen ansetzen? Der Veranstalter Peter Schaar:

Doch wohin geht der Weg beim Wohnen? Mieten oder kaufen, Wohnung oder Haus? Der Wunsch nach Eigentum ist weiterhin da, doch gerade für junge Menschen wird die Finanzierung zunehmend zur Herausforderung. Umso wichtiger sei es, entsprechende Möglichkeiten und Starthilfen zu schaffen, sagt der Obmann der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Andreas Kern:

Welche Wohnform sich für wen eignet und welche Rolle dabei die jeweilige Lebenssituation spielt, erklärt Rainer Wührer von der Kammer der Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten:

Auch die Notariatskammer beobachtet diese Entwicklung. Dabei spielen die wirtschaftliche und politische Situation eine wichtige Rolle. Viele würden sich den Schritt zum Eigentum dennoch zutrauen. Entscheidend sei jedoch, gut zu kalkulieren, damit neben den eigenen vier Wänden auch noch genügend finanzieller Spielraum fürs Leben bleibt, so der Präsident der Notariatskammer, Martin Lux:

Auch seitens des Landes Steiermark werden diese Entwicklungen wahrgenommen. Während Mieten für viele aktuell die passende Lösung ist, bleibt für andere der Wunsch nach Eigentum bestehen – auch als langfristige finanzielle Absicherung. Gerade jungen Menschen wolle man deshalb Perspektiven bieten, sich Eigentum schaffen zu können. Unterstützen sollen dabei verschiedene Fördermodelle des Landes – von der Eigenheimförderung über die Große Eigenheimsanierung bis hin zur thermischen Sanierung bestehender Gebäude. Damit soll auch bestehender Wohnraum stärker genutzt und zusätzliche Bodenversiegelung vermieden werden. ÖVP-Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer: