Wie zeigt sich Rassismus im täglichen Leben – und was machen vermeintlich beiläufige Bemerkungen oder Fragen mit den Betroffenen? Damit beschäftigen sich Nisha Hein und Katharina Russold in ihrem Projekt „un:gleich – Realität Rassismus“, das ab 12. September im Schaumbad in Graz zu sehen ist.
Dafür haben sie 20 Menschen fotografiert und interviewt. Die Porträtierten erzählen von persönlichen Erlebnissen mit Diskriminierung, Vorurteilen und Ausgrenzung. Dabei geht es nicht nur um offensichtlich rassistische Anfeindungen, sondern gerade auch um jene Situationen, die für Außenstehende oft unscheinbar wirken.
Die 20 Porträts werden durch Audioaufnahmen ergänzt, über die die Beteiligten selbst zu Wort kommen. Auch eine begleitende Broschüre greift ihre Geschichten auf. So entsteht ein vielschichtiger Einblick darin, wie unterschiedlich Rassismus wahrgenommen und erlebt werden kann.
Eröffnet wird „un:gleich – Realität Rassismus“ am 12. September um 17:30 Uhr. Zu sehen sind die Arbeiten bis 26. September im Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz. Der Eintritt ist frei.
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