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Antonia Fabian


Dr. Nachtstrom




Sommertour: Bundeskanzler Stocker im Bürgerdialog in Graz


Bundeskanzler Christian Stocker ist derzeit mit seiner Gesprächsreihe „Österreich im Gespräch“ in allen Bundesländern unterwegs und hat heute in Graz Station gemacht. Bürgerinnen und Bürger konnten dem Regierungschef dabei ihre Fragen direkt stellen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Arbeit, Wirtschaft, Gesundheit, Asyl und Integration sowie die aktuelle Hitzewelle.

Zur Halbzeit seiner Sommertour zieht Bundeskanzler Christian Stocker eine positive Bilanz. Neun Bundesländer stehen auf dem Programm, Graz war heute die fünfte Station. Laut Stocker zeigen die bisherigen Gespräche, welche Themen die Menschen derzeit besonders beschäftigen.

Im Hintergrundgespräch mit Journalistinnen und Journalisten war unter anderem die von Tirols Landeshauptmann Anton Mattle angestoßene Debatte über eine Pensionsreform Thema. Stocker verwies dabei auf das Herbstprogramm der Bundesregierung und betonte, dass sich die Regierung intensiv mit einer nachhaltigen Absicherung des Pensionssystems beschäftigen werde.

Ein weiteres Thema, das sowohl im Hintergrundgespräch als auch später bei den Fragen der Besucherinnen und Besucher immer wieder aufkam, war die aktuelle Hitzewelle. Stocker betonte, dass sich die Bundesregierung bereits seit Monaten auf den Sommer vorbereitet habe. Im Krisenbüro des Bundeskanzleramts sei frühzeitig ein Lagebild erstellt worden. Auf dessen Grundlage tagt am kommenden Donnerstag eine bereits vor Wochen eingesetzte interministerielle Arbeitsgruppe, die weitere Maßnahmen zum Hitzeschutz vorbereiten soll.

Die Seifenfabrik war bis auf den letzten Platz gefüllt. Von Studierenden und jungen Menschen am Beginn ihres Berufslebens bis hin zu Pensionistinnen und Pensionisten nutzten Besucherinnen und Besucher aller Generationen die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an Bundeskanzler Christian Stocker zu richten. Im Mittelpunkt standen dabei Themen, die die Menschen unmittelbar betreffen: Asyl und Integration, Arbeit und Wirtschaft, das Gesundheitswesen, der Rettungsdienst, das Medizinstudium, die Sozialhilfereform sowie die Unterstützung von Familien. Eine Besucherin wünschte sich außerdem, dass in der öffentlichen Debatte nicht nur Probleme, sondern auch die vielen positiven Entwicklungen in Österreich stärker hervorgehoben werden.