Please turn your phone!
Dr. Nachtstrom


Antonia Fabian




Social-Media-Verbot bis 14 kommt


Die österreichische Bundesregierung hat nach langen Verhandlungen ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, das vor allem den Umgang junger Menschen mit Social Media neu regeln soll. Im Zentrum steht ein geplantes Verbot von Social-Media-Plattformen für unter 14-Jährige, das den Jugendschutz stärken und Risiken wie Desinformation, Suchtverhalten oder Cybermobbing eindämmen soll. Gleichzeitig wird auch die Medienbildung ausgebaut, um Jugendliche besser auf die digitale Welt vorzubereiten. SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler:

Neben den digitalen Maßnahmen greift die Reform auch in das klassische Bildungssystem ein: In den AHS-Oberstufen wird der Lehrplan nun konkret angepasst, wobei insbesondere die Reduktion der Lateinstunden für Diskussionen sorgt. Gleichzeitig werden neue Schwerpunkte wie Medienkompetenz und der Umgang mit Künstlicher Intelligenz verstärkt, was von Kritikern teilweise als Zurückdrängen traditioneller Bildungsinhalte gesehen wird. Der NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr:

Auch die steirischen Landespolitikerinnen und -politiker äußern sich zur Einigung der Bundesregierung. Der steirische ÖVP-Klubobmann Lukas Schnitzer begrüßt die Maßnahmen als wichtigen ersten Schritt und betont, dass entsprechende Forderungen bereits zuvor erhoben worden seien. 

Auch Vertreterinnen und Vertreter anderer Parteien äußern sich in eine ähnliche Richtung: Neben dem geplanten Verbot brauche es aus ihrer Sicht vor allem begleitende Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche nachhaltig zu schützen. Bereits im Laufe der Woche haben wir mit ihnen darüber gesprochen, wie sie die geplanten Schritte einschätzen und welche weiteren Maßnahmen sie für notwendig halten. Der SPÖ-Chef Max Lercher:

Die Grüne-Klubobfrau Sandra Krautwaschl:

Die KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt Weithaler:

Der Neos-Klubobmann Niko Swatek:

Insgesamt zeigt sich, dass die beschlossenen Maßnahmen zwar eine klare Richtung vorgeben, gleichzeitig aber noch viele Fragen offen bleiben, die erst in den kommenden Monaten geklärt werden müssen.