Was möchte ich nach der Schule machen, wo liegen meine Stärken und welche Talente schlummern eigentlich in mir? Gerade für Jugendliche, die kurz vor dem Pflichtschulabschluss stehen, sind das oft schwierige Fragen. Genau hier setzt das Mentoring-Programm Sindbad an. Dabei werden junge Menschen mit ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren zusammengebracht, die sie zuvor nicht kannten. Ein Jahr lang begleiten Studierende und Berufstätige im Alter von etwa 20 bis 40 Jahren die Jugendlichen, helfen ihnen, ihre Stärken zu entdecken, und unterstützen sie dabei, ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg zu finden. Julia Unterberger, Standortleiterin von Sindbad in Graz:
Nicht alle Jugendlichen haben die gleichen Startbedingungen. Während manche bereits konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft haben, fällt es anderen schwerer, die eigenen Stärken zu erkennen oder sich auf neue Menschen und Erfahrungen einzulassen:
Wer sich selbst ehrenamtlich engagieren möchte, kann bei Sindbad als Mentorin oder Mentor aktiv werden und junge Menschen ein Jahr lang auf ihrem Weg begleiten. Dafür braucht es vor allem Offenheit, Zeit und die Bereitschaft, sich auf neue Menschen und Lebenswelten einzulassen. Elisabeth Langmann, zuständig für Mentees und Community Management bei Sindbad in Graz:
Wie das ganze dann in der Praxis aussehen kann:
Auch einige Geschichten von Jugendlichen, die bereits am Mentoring-Programm teilgenommen haben, haben uns die beiden erzählt:
Ein- bis zweimal im Monat treffen sich die Mentoring-Teams und entscheiden gemeinsam, wie sie ihre Zeit gestalten und woran sie arbeiten möchten.
Neben der einjährigen Begleitung gibt es auch eine kürzere Staffel, die im April startet. Die nächste einjährige Mentoring-Runde beginnt bereits am 13. und 14. November mit einem Kick-off in Graz. Bewerbungen dafür sind noch möglich.
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