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Antonia Fabian




Nachhilfe wird teurer: Steirische Familien zahlen jährlich über 18 Millionen Euro


Foto (©AK Stmk/Derler): AK-Präsident Josef Pesserl und AK-Bildungsbereichsleiterin Alexandra Hörmann präsentieren die AK-Nachhilfestudie

Das Lernen in der Steiermark ist teurer geworden – zumindest, wenn man das anhand der aktuellen Nachhilfekosten misst. Über 18 Millionen Euro haben steirische Haushalte im letzten Schuljahr für Nachhilfe ausgegeben. Das zeigt eine bundesweite Studie der Arbeiterkammer Steiermark in Kooperation mit dem Sozialforschungsinstitut IFES. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben somit um fast 10 Prozent gestiegen, betroffene Familien geben im Durchschnitt 770 Euro pro Schülerin und Schüler aus. AK-Bildungsbereichsleiterin Alexandra Hörmann spricht mit unserem Redakteur Lorenz Koch über die Unterschiede zwischen den Schultypen:

Die Arbeiterkammer warnt vor einer zunehmenden Chancenungleichheit im Schulsystem. Rund 30% aller steirischen Schülerinnen und Schüler haben im letzten Schuljahr eine Form von Nachhilfe in Anspruch genommen, noch mehr würden es laut der AK benötigen. Besonders Mathematik bleibt mit 70% unverändert der große Angstgegner, gefolgt von Deutsch und anderen Sprachen. AK-Präsident Josef Pesserl sieht deshalb Handlungsbedarf und fordert konkrete Maßnahmen – darunter eine verschränkte Ganztagsschule und gezielte Förderungen: