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Hass im Netz: Wenn Worte zu Gewalt werden


Foto: Uni Graz

Hass und Anfeindungen sind vor allem in sozialen Medien längst keine Seltenheit mehr. Doch wird unsere Gesellschaft tatsächlich aggressiver – und wo endet freie Meinungsäußerung und beginnt Hassrede?

Darüber sprechen wir mit Katharina Scherke, Professorin für Soziologie sowie NEXT-Expertin für Antifeminismus und Homophobie. Im Gespräch geht es um aktuelle Entwicklungen bei Hass und Diskriminierung, besonders betroffene Gruppen und die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Feindbildern. Außerdem sprechen wir darüber, wie Radikalisierung entsteht, welchen Einfluss Angst, Wut und Verunsicherung dabei haben und wie digitaler Hass mit realer Gewalt zusammenhängen kann. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Gewalt gegen Frauen und der Frage, welche Verbindungen zwischen Alltagssexismus, Online-Hass und Femiziden bestehen – und was wir als Gesellschaft tun können, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken.

  

Hilfe und Unterstützung

Wenn Sie von Gewalt betroffen sind, sich bedroht fühlen oder Unterstützung benötigen, gibt es verschiedene Anlaufstellen. In akuten Gefahrensituationen verständigen Sie bitte die Polizei unter 133 oder den Euronotruf unter 112.

Frauenhelpline: 0800 222 555
Steirische Frauenhäuser: 0800 202 017
Gewaltschutzzentrum Steiermark: 0316 77 41 99
Telefonseelsorge: 142
Rat auf Draht: 147
PsyNot: 0800 44 99 33
Männernotruf: 05 76 77
Männerinfo-Krisenhotline: 0800 400 777