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Bettina Janach


Patrick Möstl


Antonia Fabian




Artist of the Week: Robbie Williams


Foto: Netflix

Das 14. Studioalbum des britischen Sängers heißt Britpop – eine Hommage an die Goldene Zeit der britischen Musik so Mitte der 90er-Jahre. Und obwohl Robbie Williams mit den großen Bands dieser Zeit, also Blur, Oasis, Pulp und Radiohead musikalisch damals nicht wirklich viel gemein hatte, springt er nun auf den Zug auf. Den ja Oasis mit ihrem Comeback im Vorjahr wieder aus dem Schuppen geholt haben.

Wie Robbie Williams schon vorab erklärt hat, wollte er nämlich damals 1995 – als er die Schmuse-Boy-Band Take That verlassen hatte – genau so ein Album machen. Warum er es damals – in der „richtigen“ Britpop-Zeit nicht gemacht hat, verrät er zwar nicht. Jedenfalls hat er seinen damaligen Traum also nun mit dem vorliegenden Album nachgeholt.

Um den Release des Werkes gab es ja einige Unklarheiten: zunächst sollte Britpop am 10. Oktober 2025 erscheinen. Da am gleichen Tag allerdings Taylor Swifts The Life Of A Showgirl rauskommen sollte, hat man Britpop zunächst auf den 6. Februar 2026 verschoben. Nun ist das Teil aber doch schon etwas früher – am 16. Jänner – erschienen. Und die Rechnung ist aufgegangen: das Album ist in UK derzeit auf Platz 1. Damit hat Robbie Williams auch den  Charts-Rekord der Beatles gebrochen. Auch in Österreich ist die Platte bereits auf Platz 5 in die Alben-Charts eingestiegen. 

Musikalisch bekommt der Hörer tatsächlich eine Art Destillat aus der Britpop-Zeit. Nur eben durch ein Fernglas aus der Gegenwart. Mächtige Refrains, gitarren-getriebene Hooks und ein durchaus „raues“ Sound-Gewandt, also im Vergleich zur bisherigen Robbie Williams-Diskographie. Der 51jährige ist mit neuem Album und alten Hits heuer auch ausgiebig auf Tour unterwegs: Österreich Show steht derzeit aber keine am Plan.