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Patrick Möstl






Artist of the Week: Aurora


Foto: Universal Music

Auf The Gods We Can Touch, das neue Album der norwegischen Ausnahmekünstlerin Aurora haben die Fans ganz ungeduldig gewartet. Schon die Vorab-Singles wie „Cure for Me", "Giving In to the Love" und „Heathens" sind bei Fans und Kritikern hervorragend angekommen und haben die Neugier und Erwartung aufs Album gesteigert.

Bereits kurz nach Veröffentlichung von A Different Kind of Human (Step 2) im Jahr 2019 hat Aurora mit den Arbeiten zu den neuen Songs begonnen. Die Aufnahmen sind dann Ende 2019/Anfang 2020 losgegangen, wobei die Künstlerin zum Teil auch selbst hinter dem Mischpult gesessen hat.

In dieser Zeit hat Aurora in Interviews erklärt, dass sie gerade 3 unterschiedlichen Alben werke; ob die restlichen zwei Alben auch demnächst erscheinen, oder man auf „The Gods We Can Touch“ die Essenz aus ihren Arbeiten der letzten 3 Jahre hören kann, steht derzeit nicht genau fest.

Insgesamt 15 Songs sind drauf auf dem neuen Longplayer der 25jährigen. Wie schon der Titel verrät, hat sich Aurora von der Welt der Götter, genauer gesagt der griechischen Götterwelt inspirieren lassen. Die Götter des Olymps sind ja keineswegs perfekt – also warum sollten die Menschen dann perfekt sein?. Man kann ruhig auch mal zu seinen Schwächen stehen, so die recht einleuchtende Schlussfolgerung der Künstlerin. Wobei Aurora selbst auf dem neuen Album kaum Schwächen zur Schau stellt. Musikalisch präsentierte sie sich auf der Höhe der Zeit, während ihre Texte eher naturphilosophisch und allumfassend ausfallen – ganz getreu ihres Songs „Everything Matters" den sie mit der französischen Künstlerin Pomme aufgenommen hat.