Please turn your phone!


10 Jahre Pflegedrehscheibe Graz


©FotoFischer/StadtGraz: Pflegestadtrat Robert Krotzer, Fachbereichsleitung Norma Rieder, Referatsleiterin Pflegedrehscheibe Christine Bindar, Leiterin Sozialamt Graz Andrea Fink, Bürgermeisterin Elke Kahr

Seit bereits zehn Jahren gibt es die Pflegedrehscheibe Graz. Was damals als Pilotprojekt gestartet wurde, ist heute nicht nur ein Vorreiter im Pflegewesen, sondern auch ein zentraler Baustein in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen. Sie bietet kostenlose Beratung, Unterstützung und Orientierung in oft schwierigen Lebenssituationen. KPÖ-Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer:

Die Pflegedrehscheibe bietet telefonische, persönliche und digitale Beratung sowie Hausbesuche, Case Management und Unterstützung bei Gefährdungsmeldungen und gesetzlichen Verfahren. Die Fachbereichsleiterin für Pflege, Planung und Controlling Norma Rieder

Durch die enge Zusammenarbeit mit Betroffenen und Angehörigen konnten zudem zahlreiche neue Angebote entwickelt werden, darunter die Anstellung pflegender Angehöriger, das Pflege-Orientierungsmonat sowie gerontopsychiatrische Hilfsangebote für ältere Menschen. 

Auch die Zahlen sprechen für sich und verdeutlichen die große Bedeutung der Pflegedrehscheibe für das Grazer Pflegewesen. Die Zahl der telefonischen Anfragen stieg von 1.034 im Jahr 2016 auf 18.153 im Jahr 2025. Gleichzeitig erhöhten sich die Hausbesuche von 996 auf 2.767, und auch die persönlichen Vorsprachen nahmen deutlich zu. Diese Entwicklung zeigt nicht nur den steigenden Unterstützungsbedarf, sondern auch, dass die Pflege selbst über die Jahre vielfältiger und komplexer geworden ist. Umso wichtiger ist eine zentrale Anlaufstelle, die Betroffene und Angehörige kompetent begleitet und individuelle Lösungen bietet.