Foto: Universal Music
Die britische Schauspielerin und Sängerin Suki Waterhouse hat einen neuen Longplayer am Start. Loveland heißt das neue Teil; es ist das dritte Studioalbum der Künstlerin, die zuletzt vor eineinhalb Jahren mit Memoirs of a Sparklemuffin beeindrucken hat können.
Gleich 14 Tracks sind drauf auf Loveland, aufgenommen wurde das neue Material unter anderem mit Star-Produzent Aaron Dessner (Taylor Swift, Ed Sheeran) in dessen Studio in New York. Losgegangen waren die Arbeiten nur kurz nach Release von Memoirs of a Sparklemuffin (2024) und der darauffolgenden Tour. Damals war Suki Waterhouse ja grad Mutter einer kleinen Tochter geworden und bekanntlich hat sie ihr Baby damals im Alter von nur 6 Monaten auch auf Tour mitgenommen.
Während der Vorgänger noch beim Indie-Label Sub Pop erschienen ist, hat Suki Waterhouse für Loveland einen neuen Plattenvertrag mit Island Records unterzeichnet. Dort werden traditionell etwas größere Brötchen gebacken und so gehts in Bezug auf Sound und Pop-Attitüde diesmal etwas in die Breite. Präziser ausgedrückt liefert Frau Waterhouse diesmal ihre eigene Variante von 70er-Jahre-Middle of the Road-Pop. Als eine Art Brückenschlag hat sie übrigens beim Song „Morals“ den legendären Mick Fleetwood das Schlagzeug einspielen lassen. Fleetwood Mac kann durchaus als Inspiration für Loveland genannt werden, so wie auch Elton John, Supertramp oder Linda Ronstadt; das Ganze aber mit etwas modernerem Grund-Feeling. Thematisch ist der Titel Programm, so kann man bei den Lyrics natürlich allerhand Zeilen auf die kleine Tochter und Lebenspartner Robert Pattinson in Bezug setzen.
Mit dem neuen Album im Gepäck gehts noch im Juli los auf große Nordamerika-Tour (die Tochter ist nun zweieinhalb Jahre alt und kommt bestimmt wieder mit) – Europa Konzerte sind derzeit keine am Tour-Plan.