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Patrick Möstl




Platte der Woche: Sublime - Until the Sun Explodes


Foto: Josh Kim

Ganz neu im Plattenregal: Until The Sun Explodes - das neue Studioalbum von Sublime! Es ist das erste Album der kalifornischen Ska-Punk Legenden seit unglaublichen 30 (!) Jahren.

Wir erinnern uns zurück: im Sommer 1996 ist mit Sublime das dritte Studioalbum rausgekommen. Mit den Singles „What I Got“, „Santeria“ oder „Doing Time“ war der Longplayer zwar mega-erfolgreich. Aber: Sublime gab es zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr. Denn im Mai 1996 ist Sänger Bradley Nowell an einer Heroin-Überdosis gestorben. Damit war die Sache mit Sublime erstmal Geschichte und zwar bis 2023.

Damals haben sich Bassist Eric Wilson und Drummer Bud Gaugh nämlich mit Jakob Nowell zusammengetan. Er ist der Sohn von Bradley Nowell und bei dessen Tod ist der kleine Jakob erst wenige Monate alt gewesen.

Nach einigen Live-Shows ab 2023 haben die Herrschaften Wilson, Gaugh und Nowell Jr auch das nun vorliegende neue Album Until The Sun Explodes eingespielt. Produziert wurden die neuen Tracks von Jon Joseph, der auch einige Instrumente beigetragen hat. Außerdem sind auf dem Werk auch mehrere Gäste mit dabei: so zb. H.R von den Bad Brains sowie Fidlar, Skegss oder auch Pennywise.

Insgesamt 22 Tracks sind drauf auf dem Werk, wobei auch ein paar Skits und Instrumental-Nummern enthalten sind. Alles in Allem haben Sublime  doch tatsächlich ein „klassisches“ Sublime-Album abgeliefert, so als ob in der Zwischenzeit keine 30 Jahre vergangen wären. Da sind richtig lärmende Punk-Songs dabei (wie etwa „Backwards“) und auch slackerhafte Ska-Balladen ("Favorite Song") und so einiges dazwischen, die Bläser kommen natürlich auch nicht zu kurz. Genau wie früher. Zu Gute kommt dem Album auch, dass die Stimme des Jakob Nowell wirklich große Ähnlichkeit mit jener seines Vaters hat. Sublime sind mit dem neuen Teil heuer auch auf Tour in Nordamerika unterwegs. Europa-Shows stehen aktuell keine am Programm.