Foto: WMG CGS
Mit neuem Material meldet sich Melanie Martinez zurück. Die US Sängerin ist bei uns ja vor allem für ihren Hit „Carousel“ aus 2014 bekannt. Mit Hades ist dieser Tage ihr mittlerweile vierter Longplayer rausgekommen.
Hades ist der Nachfolger von Portals aus 2023, mit dem die Künstlerin damals auch in Österreich bis auf Platz 11 der Charts aufgestiegen ist. Auch das neue Album hat die 30jährige wieder mit Produzent CJ Baran aufgenommen, der hat schon beim Vorgänger am Mischpult gesessen; und Baran hat ja auch „Princess Of Power“, das Vorjahres-Album der britischen Sängerin Marina produziert.
Mit 18 Songs und einer Spielzeit von über 70 Minuten ist Hades“ recht opulent ausgefallen, nicht nur was die Quantität betrifft. Auch soundtechnisch trägt Frau Martinez zum Teil recht dick auf; was aber in den meisten Fällen durchaus zweckdienlich ist. Als „Dark Pop“ wird der spezielle Sound bezeichnet, als roter Faden zieht sich dabei die charakteristische Stimme der Künstlerin auch durch dieses Werk. Thematisch geht’s ebenso recht düster zu: Hades ist ja bekanntlich der Gott der Unterwelt und der Toten. Martinez münzt das Ganze auf aktuell vorherrschende patriarchale Strukturen um; auch werden Machtmissbrauch, Religion, Medienmanipulation und Korruption angeprangert. Hades soll nur der erste Teil eines multimedialen Projektes darstellen, hier kommt eventuell noch heuer weiteres Material in den Handel. Außerdem ist Melanie Martinez mit ihrem neuen Album heuer auf Tour unterwegs: Europa-Termine wurden bisher aber noch keine bekannt gegeben.