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Platte der Woche: Jungle - Sunshine


Foto: Jamie Lloyd-Taylor

Passend zur Jahreszeit: sowohl was den Albumtitel als auch den Sound betrifft. Die britischen Neo-Soul-Heroes von Jungle haben einen neuen Longplayer veröffentlicht: Sunshine heißt das mittlerweile fünfte Album der Formation.

Seit 2013 gibt es Jungle mittlerweile: gleich mit ihrem 2014 erschienenen selbstbetitelten Debütalbum haben sie den internationalen Durchbruch geschafft: unter anderem ging das Werk damals auf Anhieb in die UK-Top10. Das auf dem Debüt enthaltene „Busy Earning“ ist heute längst ein Klassiker der modernen Pop-Musik. Die beiden Masterminds Josh Lloyd-Watson und Tom McFarland haben bereits von Anfang an mit vielen Gast-Musiker*innen zusammengearbeitet; und zwar aus allen möglichen Genres.

Jungle sind seit dem letzten Album ja zum Trio angewachsen. Sängerin und Multiinstrumentalistin Lydia Kitto hatte bereits auf dem letzten Album „Vulcano“ (2023) mitgearbeitet und war auch bei Live-Konzerten dabei. Nun ist sie fixes Mitglied bei Jungle. Somit verhilft ihre Stimme dem neuen Album auch zu etwas mehr Kohärenz. Überhaupt klingt Sunshine wie aus einem Guss, Farlane und Lloyd-Watson beweisen dabei das richtige Gespür für smarte Melodien und tanzbare Disco-Funk-Soul-Beats. Vorausgeschickt hatten Jungle heuer bereits die fabelhafte Single „Carry On“ sowie „The Wave“, dass aktuell auch in den Soundportal-Charts vertreten ist.

Im September starten Jungle auf große Tour rund um den Globus: dabei kommt das Trio im November auch live nach Wien in die Stadthalle.