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Platte der Woche: Gin Wigmore - Beautiful Mess


Die Neuseeländerin mit der Reibeisen-Stimme ist zurück: vor wenigen Tagen ist ihr Comeback-Album Beautiful Mess in den Handel gekommen. Darauf liefert Gin Wigmore wieder ihren Signature-Rock-Sound mit jeder Menge Pop-Attitüde.

Wir erinnern uns zurück: mit Tracks wie „Black Sheep“ oder „Man Like That“ hat Gin Wigmore vor mittlerweile 15 Jahren auch international einige Erfolge gefeiert. Ganz rauf in die Riege der Stars hat es die Sängerin allerdings eher in ihrem Heimatland geschafft, bei vielen außerhalb Neuseelands gilt die Künstlerin eher als Geheimtipp. Die vor allem durch ihre kratzige und kraftvolle Stimme beeindrucken kann. So ist es auch auf Beautiful Mess, dem neuen, vierten Longplayer der 40jährigen.

Immerhin haben die Fans doch über 8 Jahre auf ein neues Album von Gin Wigmore warten müssen. Zuletzt war im April 2018 Ivory erschienen, wobei die Verkäufe allerdings hinter jenen der Vorgänger-Alben zurückblieben. Danach hat sich Gin Wigmore vor allem um ihre Familie und ihr Business gekümmert. Mit ihrem Mann hat sie ein Boutique-Hotel in Palm Springs, Kalifornien geführt, die beiden haben auch zwei gemeinsame Söhne. Laut Wikipedia hat sie sich aber mittlerweile von ihrem Mann – Jason Butler von der Band Letlive – wieder scheiden lassen und ist wieder zurück nach Neuseeland gezogen. So verwundert es nicht, dass die Texte überwiegend von privaten Troubles und Veränderungen beeinflusst sind.

Wie auch schon auf ihren ersten drei Alben gibt’s auch auf Beautiful Mess rockige und treibende Songs, vermengt mit genau der richtigen Menge an Pop- Momenten. Getragen wird das Ganze natürlich durch die charakteristische Stimme von Gin Wigmore. Ob die Sängerin, die zuletzt vor 5 Jahren auf Tour gewesen ist auch mit dem neuen Material auch live zu erleben ist, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.