Foto: Iris Luz
Ganz neu im Plattenregal: Emotional Junglist - es ist das neue, zweite Studioalbum der britischen Ausnahme-Künstlerin Nia Archives.
Emotional Junglist ist der Nachfolger von Silence is Loud, dem Debüt, das 2024 erschienen ist und das von den Musikkritikern damals ziemlich abgefeiert wurde. Mit ihrer freshen Mischung aus Jungle/Electro und Singer-Songwriter-Style hat Nia Archives damals genau den Zeitgeist getroffen. Auch beim neuen Material geht es grundsätzlich in eine ähnliche Richtung, wenn auch im Vergleich der Anteil an Club-Sounds weiter abgenommen hat und sich die Produktion mehr in massentaugliche Pop-Sphären verschoben hat. Wobei: die Jungle- und Dance-Wurzeln sind unverkennbar.
Gleich 15 Tracks sind drauf auf Emotional Junglist - produziert wurde das neue Material von Nia Archives selbst. Auch zwei Gast-Künstlerinnen sind mit Jorja Smith und Sampha auf dem Werk vertreten. Zudem hat Archives auf dem Album auch mit Produzent James Ford (Arctic Monkeys) und Songschreiberin Julia Michaels ("Uh Huh") kollaboriert.
Dehaney Nia Lishahn Hunt heißt die 26jährige bürgerlich. Im Jahr 2000 hat Nia Archives ihre ersten Tracks ins Netz gestellt, zur Jungle- und Club-Musik war sie eigentlich über ihre anderen Hobbies – Fotografie und Film – gekommen. Der Erfolg hat sich rasch eingestellt und so hat Nia Archives seither auch schon mit vielen bekannten Namen zusammengearbeitet, wie etwa Fred Again und Jamie XX von The XX. Und 2024 hat Nia auch ein paar hochkarätige Auftritte als Support von US-Star Beyoncè hingelegt. Im August kann man Nia Archives übrigens beim Sziget Festival in Budapest erleben.