Please turn your phone!


Dr. Nachtstrom




Artist of the Week: Granada


Foto: Ingo Petramer

Geh Bitte! Granada haben ihre Auflösung bekannt gegeben. Nach genau 10 Jahren Bandgeschichte haut man also den Hut drauf. Aber nicht im Groll, sondern man geht in aller Freundschaft und erhobenen Hauptes auseinander. Und davor gibts im Oktober noch ein großes Abschiedskonzert im Grazer Orpheum. Update: Das Abschiedskonzert „Baba“ von Granada war am Montag - also noch am ersten Tag komplett ausverkauft! Ein allerletztes Mal spielts also noch Granada beim Soundportal in Concert im Orpheum am 11.Oktober.

Hier kann man das Statement von Granada zum Ende der Formation nachlesen:

Sie sind eine der erfolgreichsten heimischen Bands der letzten Jahre: Granada. Die Pop-Heroes aus Graz begehen dieses Jahr auch schon ihr 10-Jahr-Jubiläum. Kaum zu glauben, scheint es doch gefühlt erst gestern gewesen zu sein, als man das erste Mal diese typischen Granada-Songs wie „Ottakring und „Eh Ok“ im Radio zu hören bekommen hat. Und das auch regelmäßig bei uns im Soundportal. Über die Jahre gab es kaum eine andere österreichische Formation, die sich ähnlich oft und in so hoher Frequenz per Musikwunsch bestellt wurde.

Vier Studioalben haben die Herrschaften Thomas Petritsch, Lukacz Custos, Alexander Christof, Jürgen Schmidt und Roland Hanslmeier in diesen 10 Jahren veröffentlicht. Zuletzt ist 2024 das Werk „1‘30“ erschienen, dass man gemeinsam Produzent Paul Gallister aufgenommen hat. Auf jedem ihrer Studiowerke haben Granada versucht, neue Wege zu erforschen, neue Sounds zu kreieren und auch neue Herangehensweisen zu probieren. Aber stets ungekünstelt und authentisch. Damit haben Granada auch wirklich viele Fans erreicht. Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland sind Granadaseit vielen Jahren gern gesehene Gäste auf den dortigen Live-Bühnen. 

Das 10-Jahre-Granada-Jubiläum wird dieses Jahr noch mit großen Shows in Wien, Graz, Finkensein und München gefeiert. Wer die Band kennt, weiß, dass man auch auf den bevorstehenden Shows durchaus mit einem „Feiawerk“ rechnen kann.