Seit wenigen Tagen im Handel: „Wenn es Liebe ist“, das neue Album von Die Sterne. Es ist – je nach Zählweise – das 13. oder 14. Studioalbum der Hamburger Kult-Band.
Seit 1991 gibt es Die Sterne mittlerweile. Und die Formation hat all die Jahre auch ziemlich regelmäßig Alben veröffentlicht. Von der Ur-Besetzung ist ja seit einigen Jahren einzig Frontmann Frank Spilker verblieben. Mit den aktuellen Kollegen Dyan Valdés, Jan Philipp Janzen, Phillip Tielsch musiziert Spilker aber nun auch schon einige Zeit; und man merkt dem Quartett an, dass man gut miteinander auskommt. Tatsächlich ist noch kein bisheriges Die Sterne-Album derart groovend und tanzbar ausgefallen wie „Wenn es Liebe ist“. Von Krautrock bis Funk über Indie Pop und wieder zurück.
Textlich bekommt man wieder mal die bekannt schrulligen und lakonischen Geschichten des Frank Spilker serviert. Diese schweben sympathisch zwischen lustigen Alltagsbeobachtungen und sozialem Selbstbewusstsein. Auch durch Frank Spilkers gewohnt nasale und etwas schüchtern klingende Stimme hört sich das Werk an wie ein alter Freund. 10 Stücke sind drauf auf „Wenn es Liebe ist“ – wobei die letzte Nummer ein Instrumentalstück ist, das den passenden Titel „Immer noch sprachlos“ trägt.
Mit dem neuen Album im Gepäck gehts für die Hamburger Indie-Poprock Urgesteine auch auf "Wenn es Liebe ist"-Tour: am 30. März spielen Die Sterne dabei im Wiener Porgy & Bess auf.