Am 5. September ist "Weltkopfschmerztag". Rund eine Million Menschen sind in Österreich betroffen - und dadurch mit erhöhten Herausforderungen im Alltag konfrontiert. Der Verein "Kopfweh Österreich" möchte Austausch ermöglichen und Hilfestellungen anbieten. Wichtig ist, Kopfschmerzerkrankungen zu enttabuisieren, wie die stellvertretende Obfrau Tamara Brandstätter erzählt:
Neben Migräne wird auch auf weitere Kopfschmerzerkrankungen wie Cluster – oder Spannungskopfschmerzen aufmerksam gemacht:
Während Spannungskopfschmerzen bei beiden Geschlechtern gleich häufig auftreten und Clusterkopfschmerzen bei Männern häufiger sind, kommt Migräne deutlich häufiger bei Frauen vor:
Migräne und weitere Kopfschmerzerkrankungen haben für viele Betroffene aber auch große Auswirkungen auf den Alltag. Tamara Brandstätter erklärt, wo Patientinnen und Patienten im Alltag ansetzen können.
Auch im Berufsleben kann Migräne zu Herausforderungen führen. Ein offener Umgang mit dieser Thematik von beiden Seiten ist daher wichtig, um Lösungen zu finden:
Aber nicht nur am Arbeitsplatz, auch im Privatleben ist der richtige Umgang mit Migräne sehr wichtig. Was Angehörige von Migränebetroffenen tun können:
Generell wünscht sich der Verein Kopfweh Österreich mehr Bewusstsein für Kopfschmerzerkrankungen, einfachere Facharztzugänge für Betroffene sowie ein Ende der Stigmatisierung von Erkrankten. Dafür veranstaltet der Verein auch immer wieder Treffen, bei denen sich Betroffene und Angehörige über ihre Erfahrungen austauschen können. Die nächsten Treffen finden am 10. September in Liezen und am 14. September in Graz statt. Weitere Infos unter www.kopfweh-oesterreich.at.