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Mondfinsternis am Freitag: Alles was du zum "Blutmond" wissen musst


Foto: Jason Snell - Eclipse montage (Wikipedia)

War es am 12. August noch eine Sonnenfinsternis, die man von Österreich aus beobachten konnte, kann man nun am morgigen Freitag das nächste astronomische Highlight betrachten: eine partielle Mondfinsternis. Wie es zu diesem Phänomen überhaupt kommt, erklärt Astrophysikerin der Uni Graz Manuela Stadlober-Temmer im Interview mit unserem Redakteur Lorenz Koch:

Oft wird er umgangssprachlich auch als „Blutmond“ bezeichnet, weil er sich während des Prozesses in eine sehr spezielle dunkelrote Farbe „verfärbt“. Im Gegensatz zur Sonnenfinsternis fällt das Licht aber nicht rapide ab, also gibt es keine vergleichbaren Effekte für Tiere und Pflanzen. Wer die Mondfinsternis morgen mit eigenen Augen sehen möchte, muss sich aber seinen Wecker durchaus etwas früher stellen. Stadlober-Temmer gibt die genauen Details:

Bis wir in Österreich wieder eine totale Mondfinsternis beobachten können, müssen wir uns noch etwas gedulden. Am 31. Dezember 2028 ist es dann so weit – ein echtes Highlight.